Abschluss und Anerkennung der Ausbildung

Zertifizierter Mediator

Die Grundausbildung orientiert sich thematisch an der sog. Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV), welche am 1. September 2017 in Kraft tritt. Inhalt, Umfang und Qualität der Ausbildung entsprechen den Vorgaben des § 5 Abs. 1 Mediationsgesetz. Die Bescheinigung, die wir nach vollständiger Teilnahme an der Grundausbildung sowie einer Einzelsupervision ausstellen, ermöglicht es Ihnen, sich entsprechend der Verordnung "zertifizierte/r Mediator*in" zu nennen.

 

Möglichkeit der Mitgliedschaft in der BAFM und Führung des Titels "Mediator*in BAFM"

Die Grundausbildung (120 Stunden) in Kombination mit dem Aufbau Familienmediation (80 Stunden), zusätzlichen (Gruppen-)Supervisionen sowie der Dokumentation von vier Mediationsfällen erfüllen die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM) und damit das Führen des geschützten Titels "Mediator*in BAFM".

 

Möglichkeit der Mitgliedschaft im BM und dem BMWA

Durch die wechselseitige Anerkennung der Verbände Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM), Bundesverband Mediation (BM) und Bundesverband Mediation in Wirtschafts- und Arbeitswelt (BMWA) qualifiziert die BIM-Gesamtausbildung von 200 Stunden auch zur Mitgliedschaft im BM und im BMWA und zum Führen der Titel “Mediator/in BM" und "Mediator*in BMWA” , wenn die entsprechenden Nachweise erbracht werden: Richtlinien BM, Richtlinien BMWA.

 

Für ehemalige Absolvent*innen der BIM-Ausbildung

Für Mediator*innen, die ihre Ausbildung beim BIM absolviert haben und deren Ausbildung einige Zeit zurückliegt, gilt, dass mindestens eine Mediation in einer Einzelsupervision reflektiert und diese bescheinigt werden muss, um sich zertifizierter Mediator*in nennen zu dürfen. Entsprechende Einzelsupervisionen bieten wir gerne an.