ErbrechtLICHE FRAGEN IN DER FAMILIENMEDIATION

(z.B. zur Vermögensverteilung)

Musste leider abgesagt werden

Seminar für Nicht-Jurist*innen

 

mit Michael Hirschfeld

 

Das zweitägige Seminar richtet sich vor allem an Mediator*innen und andere Berater*innen, die entweder keine juristische Ausbildung genossen haben oder in diesem Bereich nicht spezialisiert sind.

 

Ausgehend von den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen und ihrer Motivation zur Teilnahme soll grundlegendes Wissen über das vermittelt werden, was im Todesfall mit dem Vermögen eines Menschen geschehen kann. Was passiert, wenn kein Testament vorhanden ist? Was kann in einem Testament oder in anderer Form bestimmt werden? Welche Formalien sind zu beachten?

 

Nicht nur vereinzelt geschieht es in Trennungs- und Scheidungsmediationen, dass Vermögenswerte zwischen streitenden (ehemaligen) Partner*innen aufzuteilen sind. Wenn dann Kinder vorhanden sind, denen dieses Vermögen erhalten werden soll, spielen schnell die gesetzlichen Regeln der Rechtsnachfolge (das Erbrecht) eine wesentliche Rolle, obwohl es eigentlich (noch) nicht ums Sterben geht oder darum, was in diesem Fall passiert. Es kann jedoch ein von den Parteien als gerecht empfundener Maßstab für ihr Handeln zur Lösung des Konfliktes sein. Außerdem ist ja immer auch zu klären, ob eine sofortige Übertragung von Vermögen oder Vermögensgegenständen sinnvoll ist oder ein Verschieben auf den späteren Erbfall. So zeigt sich in Paarkonflikten immer wieder, dass erbrechtliche Lösungen – beispielsweise Übertragung eines Grundstücks an die Kinder – einen Raum eröffnen, der die Streitbeilegung befördert.

 

Ausgehend von der Regel, dass juristische Fachberatung begleitend zur Mediation durch eine/n externe/n Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt erfolgen soll, weil sonst allzu leicht der Boden der Allparteilichkeit verlassen wird oder sie für Nicht-Jurist*innen schlicht verboten ist. Gerade deshalb ist es aber wichtig, dass die Berater*innen und Mediator*innen jedenfalls so viel wissen, dass sie zum richtigen Zeitpunkt eingreifen und entweder Anregungen geben oder dringend die Einholung juristischen Rates empfehlen können. Dafür soll in diesem Seminar sensibilisiert werden.

 

Freitag, 08.06.18 von 16-20:30 Uhr

Freitag, 22.06.18 von 16-20:30 Uhr

 

Seminarkosten: 195,- Euro

ermäßigt: 155,- Euro (für ZiF-Mitglieder, Teilnehmer*innen der aktuellen BIM-Mediationsausbildungen)

 

Max: 20 Teilnehmer*innen

Ort: Berliner Institut für Mediation, Mehringdamm 50, 10961 Berlin

 

Anmeldung bis zum 18.05.18 an:

Berliner Institut für Mediation

Tel: 030-86395814

eMail: institut@mediation-bim.de

 

Eine Stornierung der Anmeldung ist gegen eine Bearbeitungsgebühr von € 20,00 bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn möglich.

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